Wie man einen wiederaufladbaren Akku herstellt

Wiederaufladbare Akkus sind in der Anschaffung zwar teurer, sparen Ihnen aber langfristig Geld. Das gilt insbesondere, wenn Sie regelmäßig ferngesteuerte Autos oder Flugzeuge betreiben möchten. Nickel-Cadmium- (NiCd) oder Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) sind bei RC-Auto-Fans beliebt, während Lithium-Polymer-Akkus (LiPo) aufgrund ihres geringeren Gewichts und ihrer höheren Ausgangsspannung von RC-Flugzeug-Fans bevorzugt werden. Um die Ausgangsspannung zu erhöhen, können Sie einen Akkupack mit in Reihe geschalteten Akkus bauen: RC-Modelle benötigen etwa 10 Volt, wobei der genaue Wert je nach Modell variiert. Durch die Reihenschaltung wird die Ausgangsspannung der einzelnen Akkus im Pack addiert.

1. Berechnen Sie die für den Betrieb Ihres Geräts benötigte Spannung. NiCd- und NiMH-Akkus liefern 1,5 Volt, LiPo-Akkus 3,5 Volt. Beispiel: Wenn Ihr Gerät mit 10 Volt betrieben wird, benötigen Sie drei LiPo-Akkus oder sieben NiCd- oder NiMH-Akkus.

2. Legen Sie die Batterien auf eine ebene Fläche – so viele, wie Sie für einen Akku benötigen, um Ihr Gerät mit Strom zu versorgen. Vertauschen Sie die Batteriepole, sodass sich an jedem Ende ein Minuspol und ein Pluspol befinden. Wenn Sie einen Akku mit vier Batterien herstellen, haben Sie an jedem Ende zwei Plus- und zwei Minuspole.

3. Beschriften Sie die Batterien nummerisch; bei vier Batterien also mit 1 bis 4. Wickeln Sie Isolierband um die Batterien, sodass sie ein sauberes, dichtes Batteriepaket bilden.

4. Schneiden Sie mit einem Messer Streifen aus 16-AWG-Draht. Sie benötigen zwei Streifen, die lang genug sind, um die Verbindung zwischen Akku und Gerät herzustellen, sowie kurze Drahtstreifen, die lang genug sind, um sie an die einzelnen Batteriepole anzuschließen. Die Anzahl der benötigten kurzen Streifen hängt von der Anzahl der verwendeten Batterien ab. Bei vier Batterien benötigen Sie drei kurze Streifen. Die Anzahl der kurzen Streifen ist immer um eins geringer als die Anzahl der Batterien.

5. Entfernen Sie mit einer Abisolierzange oder einem kleinen Messer jeweils ca. 6 mm der Kunststoffisolierung von den Enden jedes Drahtstreifens. Schließen Sie einen langen Drahtstreifen an den Pluspol der mit „1“ gekennzeichneten Batterie an. Fixieren Sie den Draht mit Isolierband. Schließen Sie den zweiten langen Drahtstreifen an den Minuspol der zuletzt gekennzeichneten Batterie an.

6. Verbinden Sie einen kurzen Drahtstreifen mit dem Minuspol der Batterie 1 und verbinden Sie dann das andere Ende mit dem Pluspol der Batterie 2.

7. Verbinden Sie nun nacheinander die Minus- und Pluspole jeder Batterie in numerischer Reihenfolge mit jeweils einem kurzen Draht, bis Sie den Pluspol der letzten Batterie erreicht haben. Achten Sie darauf, dass an jedem Pol nur ein Draht angeschlossen ist.

8. Verbinden Sie das andere Ende des langen Drahtes, der am Pluspol der Batterie 1 befestigt ist, mit dem Pluspol Ihres Geräts und verbinden Sie dann das lange Stück Draht, das am Minuspol Ihrer zuletzt gekennzeichneten Batterie befestigt ist, mit dem Minuspol Ihres Geräts.